Shisha: Top-Trend oder gefährlich?
Schon vor Jahren ist sie nach Europa gekommen, doch erst in den letzten Jahren ist sie erst richtig populär geworden.
Die Wasserpfeife, auch meist Shisha genannt. Als Genussmittel auf der Picknickdecke oder als Zusatz zum warmen Kaffee. Immer öfter sieht man das orientalische Kulturgut. Auch in letzter Zeit öffneten einige, so genannte Shisha-Cafés in Gütersloh. Doch was steckt eigentlich hinter diesem angeblichen “Top-Trend”?
Doch erst einmal etwas zur Geschichte der Shisha: Der Ursprung der Shisha wird in Indien im 16. Jhd. vermutet. Dort soll man angebliche erste Shishas aus Kokosnüssen und Bambusrohren gebaut haben. Die Shisha wie wir sie heute kennen verbreitete sich vom Iran aus über weite Teile der arabischen Welt und schwappte letztendlich auch nach Europa und Amerika über. In vielen arabischen Kulturen wird bis heute das gemeinsame Rauchen einer Shisha als fester Bestandteil der Kultur und der Gastfreundlichkeit angesehen.
Die Schädlichkeit der Wasserpfeifen ist sehr umstritten. Allgemein kann man sagen, dass von einer Shisha die selben Gefahren, wie von herkömmlichen Tabakprodukten ausgeht. Der Qualm enthält unter anderem Glycerin, wie auch hochgiftiges Propenal. Der Nikotinanteil ist höher als der bei einer herkömmlichen Zigarette und bei dem Kohlenmonoxidanteil ist dies nicht anders. Einfache Faustregel beim Shisha rauchen ist, dass je dichter der Rauch ist, desto höher ist der Nikotinanteil. Auch das Bundesinstitut für Risikiobewertung hat sich schon mit den Wasserpfeifen auseinandergesetz und hat diese als unweit weniger gefährlich als Zigarettenkonsum eingeschätzt. In anderen Gegenden ist das Shisha rauchen noch gesundheitsschädlicher als hier, da dort die Kohlen direkt auf den Tabak gelegt werden und nicht wie hier auch eine Alufolie, die den Tabak abdeckt. Viele Jugendlichen unterschätzen die Gefahren einer Shisha. Weit verbreitet ist der Glaube, dass alle Schadstoffe beim Abkühlen des Rauchs im Wasser herausgefiltert werden. Dies ist zwar Teils der Fall aber dieser Anteil der im Wasser bleibt, ist sehr gering. Wichtig ist auch, dass man beim Qualm nicht wie bei einer Zigarette den Nikotin schmeckt, sondern ein Fruchtaroma, der das Shisha rauchen zum Genuss machen kann. Das Tabaksortiment scheint riesig. Von A wie Ananas bis hin zu Z wie Zitrone wird für jeden etwas dabei sein.
Allgemein kann man noch sagen, dass die Shisha der häufigste Einstig zum Zigaretten rauchen ist. Ob jetzt “Top-Trend” oder nicht, muss jeder eigentlich für sich selbst wissen doch man muss wissen, dass sowohl das Rauchen der Shisha, wie auch der Besuch eines Shisha-Cafés, erst ab 18 Jahren erlaubt ist.


Ein ehrlicher Bericht der sicherlich ausser acht lässt das es allgemein so ist das viele Dinge die die Menschen tun nicht gerade gesund sind.
Für viele ist Shisha rauchen einfach ein Genussmittel wie Alkohol oder normales Rauchen auch. Verglichen damit ist es sicher nicht schädlicher.
Der anspruch das es völlig unschädlich sein soll ist doch etwas überhöht.
Ich kann mich mit meiner Meinung David komplett anschließen. Wer sagt Shisha sei gesund lügt. Doch wer wiederum auch behauptet Shisha sei sehr gefährlich oder eine typische EInstiegsdroge ist für mich ebenfalls ein Lügner
Interessanter Artikel. Meine subjektive Meinung: Shisha ist sicherlich nicht gesund. Es ist ungesund, dass ist fakt. Jedoch ist vieles ungesund ich ich halte Shisharauchen für “gesünder” (= nicht so schädlich) wie Zigaretten. Und das aus dem einfachen Grund, dass man deutlich weniger Shisha raucht als Zigaretten. Kurz: Gesund ist Rauchen nie, aber Shisha taugt als Alternative bzw. zum abgewöhnen von Zigaretten. Darüber schrieb ich schon damals
=> http://www.shishablogger.com/shisha-als-alternative-zu-zigaretten/