„Alter Finne“ – Europameister im Singen
Hoch gehandelt wurde sie ja, unsere Kandidatin für den Eurovision Song Contest, der am Samstag, 29. Mai 2010, in Oslo stattfand.
Aber so richtig daran geglaubt, dass Lena gewinnen könnte, hat wohl kaum jemand – und am allerwenigsten hat sich wohl die Abiturienten selbst getraut, länger über diese Möglichkeit nachzudenken.
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Vielleicht war genau das der richtige Weg, denn von Anfang an schien es, dass für Lena, die mit vollem Namen Lena Meyer-Landrut heißt, der ganze Rummel um den ESC nur ein Spiel ist: Sie gewann die Castingshow, an der sie nur aus Spaß teilgenommen hatte, erreichte mit „Satellite“ sofort Platz 1 der Charts, ebenso mit ihrem Album.
Und brachte einen Großteil der Deutschen dazu, sich auf einmal wieder für den Eurovision Song Contest zu interessieren – denn das letzte und einzige Mal gewonnen hat Deutschland im Jahr 1982 dank Nicole und ihrem damals politisch und gesellschaftlich tiefgehendem Lied „Ein bisschen Frieden“.
Seitdem schickte man zwar Künstler zum Contest, dennoch blieben die Erwartungen niedrig, allzu oft erreichte Deutschland nur einen der hinteren Plätze.
Aber dieses Jahr hat Lena Deutschland verzaubert – und jetzt auch Europa. Und das, obwohl die 19-jährige nicht mal ein herausragendes Gesangstalent ist, während aus anderen Ländern einige starke Stimmen vertreten waren.
Überzeugt hat wohl die Person Lena selbst, die sich vor der Kamera gleichzeitig ganz natürlich gibt, dabei aber auch immer ein bisschen strange, ein bisschen chaotisch wirkt und ein faszinierendes Charisma ausstrahlt.
Auf die Bühne trat Lena in Oslo im typischen Outfit: schwarzes Kleid, schwarze Strumpfhose. Im Hintergrund nur ein paar Background-Sängerinnen. Keine große Show, kein Drumherum, sondern nur Lena.
Schon früh stand fest, dass die deutsche Kandidatin zumindest auf einem der vorderen Plätze landen würde, schon wenig später konnte der deutsch Kommentator verkünden, dass Deutschland nicht mehr einzuholen sei – insgesamt neunmal erhielt Lena die Höchstpunktzahl von 12 Punkten.
Auf dem zweiten Platz landete die Band „Manga“ aus der Türkei mit ihrem Rock-Titel „We Could Be The Same“.
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Den dritten Platz holte Rumänien, während beispielsweise der mitreißende Sommerhit von Jessy Matador aus Frankreich nur Platz 12 erreichte. Der britische Kandidat wurde Schlußlicht.
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Lena soll Deutschland jetzt übrigens auch nächstes Jahr beim Eurovision Song Contest, der in einer deutschen Stadt stattfinden wird, vertreten – momentan wird in Internetforen angeregt darüber gestritten, inwieweit das eine gute und erfolgversprechende Idee ist.


[...] http://www.guetsel-jugend.de/2010/05/%E2%80%9Ealter-finne%E2%80%9C-%E2%80%93-europameister-im-singen... Auf die Bühne trat Lena in Oslo im typischen Outfit: schwarzes Kleid , schwarze Strumpfhose. Im Hintergrund nur ein paar Background-Sängerinnen. Keine große Show, kein Drumherum, sondern nur Lena. Schon früh stand fest, dass die deutsche … [...]